16.09.2010

20 Jahre AWO in Ostbrandenburg

4.800 Menschen schenken Hilfe!? Haupt- und Ehrenamtliche kümmern sich um hilfebedürftigen Menschen aller Altersgruppen, unabhängig von ihrem Glauben und ihrer sozialen Stellung.

Die Rede ist nicht etwa von einem Sondereinsatz in einem Katastrophengebiet, sondern vom täglichen Brot der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt in Ostbrandenburg.

Die AWO in Ostbrandenburg, die das Herz nicht nur in ihrem Logo, sondern an der richtigen Stelle trägt, feierte am 16. September 2010 ihr 20-jähriges Jubiläum.

Der Wohlfahrtsverband hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, hilfebedürftigen Menschen aller Altersgruppen professionelle Hilfe, Betreuung, Pflege und Begleitung, anzubieten.

Anlass zum Feiern gibt es genug. Als einer der größten Arbeitgeber der Region bietet die AWO täglich 128 verschiedene Dienste und Dienstleistungen für hilfesuchende Menschen zwischen Schwedt, Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt an.

In 23 Kindertagesstätten und 13 Seniorenzentren, in zahlreichen Sozialstationen, Beratungsstellen und Jugendeinrichtungen, werden insgesamt mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche sowie mehr als 4.000 Senioren professionell betreut.

Und dass dies in der heutigen Ellenbogengesellschaft, in der emphatisches Empfinden eher selten auffindbar ist, möglich wird, verdankt die AWO ihren 6.900 haupt- und ehrenamtlich beschäftigten Mitarbeitern in Ortsvereinen, Kreisverbänden und im Bezirksverband.

Dabei hat Helfen durchaus Tradition! Bereits 1919 von Marie Juchacz gegründet, hat die AWO verschiedene politische Strömungen und gesellschaftliche Umbrüche erlebt und gehört heute zu den 6 größten Wohlfahrtsverbänden Deutschlands.

600 Gäste, Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt, Mitarbeiter, Freunde und Helfer sowie Geschäftspartner feierten am 16. September 2010 im Kleistforum Frankfurt (Oder) das 20-jährige Bestehen. Zu den Gratulanten gehörten u.a. der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck sowie Minister a.D., Wolfgang Birthler. Den musikalischen Rahmen setzten das Landespolizeiorchester Brandenburg unter Leitung von Orchesterleiter, Peter Vierneisel.

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